Peer-Projekt…
...zum Thema Suchtprävention an der Universität Paderborn

Im Rahmen der Erstausgabe der „mensa in a pocket“ sollte das Thema Suchtprävention (schwerpunktmäßig: riskanter Alkoholkonsum bei jungen Menschen) erstmalig in das studentische Bewusstsein gebracht werden.
Aufgrund dessen wurde vom Projekt Suchtprävention angeregt, dass sich soziale und universitäre Institutionen, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie Studierende unterschiedlicher Fakultäten der Uni Paderborn mit Bezug zum Thema oder Interessen an der Zusammenarbeit gegen den Alkoholkonsum bei jungen Menschen zusammenschließen sollten, um an der Universität Paderborn die Suchtprävention stärker ins Bewusstsein der Studierenden zu transportieren.
Denkbar wäre eine Kooperation zwischen folgenden Institutionen:
- Studentenwerk Paderborn,
- Suchtkrankenhilfe im Caritas-Verband Paderborn e.V. ,
- Kreispolizeibehörde Paderborn – Kommissariat Kriminalitätsvorbeugung/Opferschutz,
- Stadtjugendamt Paderborn,
- Zentrale Studienberatung an der Universität Paderborn,
Als Ziel der langfristigen Sensibilisierung macht es Sinn, das Thema Suchtprävention nicht nur von „außen“, sondern auch von „innen“, d.h. aus der Studierendenschaft selbst anzugehen.
Eine mögliche Strategie dafür ist die Initiierung eines „Peer-Projektes“, d.h. eines Projektes von Studierenden für Studierende. Im Projekt aktive Studentinnen und Studenten könnten mit Hilfestellung der Kooperationspartner Projekterfahrungen sammeln und sich im studentischen Leben sinnvoll einbringen.
Die Möglichkeit zur Mitwirkung am Projekt wird über das Studentenwerk-Magazin und die Internetplattform („study-life“) beworben. Zugleich sollten Fakultäten und Dozenten mit der Bitte um Mitwirkung angesprochen werden. Projektteilnehmenden werden durch Fachkräfte der beteiligten Kooperationspartner für die eigenständige Durchführung von Suchtpräventionsmaßnahmen für Studierende (peer-education) geschult. Mitarbeiter der Suchtkrankenhilfe und das Jugendamt vermitteln Kenntnisse über Hilfeangebote, Aktionsdurchführungen, Umgang mit Suchtmittelkonsumenten, etc.
Für die Durchführung von Peer-Projekten bieten sich z.B. Großveranstaltungen oder Aktionstage an, an denen die Peers mit Hilfe von Aktionen gezielt das Gespräch zu den Mitstudierenden suchen und Aufklärungsarbeit leisten. Durchgeführte Aktionen und Informationen zum Thema werden selbstständig auf dem Internetportal und im Studentenwerk-Magazin dokumentiert und festgehalten.
Das ehrenamtliche und soziale Engagement wird auch den Lebenslauf der Studierenden positiv bereichern, da die Teilnahme am Peer-Projekt in Form von Bescheinigung und Weiterbildungen durch die Kooperationspartner zertifiziert werden könnte.
Interessenten bitte per
E-Mail bewerben unter:
Ingo.Thiele@stwpb.de
Stay gold eine Initative der Polizei gegen Komasaufen.